Die Schule


HETS die Schule für Natural Horsemanship

Seit Jahrhunderten existieren Reitschulen. Eine der bekanntesten Horsemanship-Schulen im Mittelalter war die Infrastruktur des „Sonnen-Königs“ Louis XIV in Frankreich.
Heute im Jahr 2008/09 haben die meisten Regionen im deutschsprachigen Raum konventionelle Reitschulbetriebe. Teilweise auf privater Basis, teilweise organisiert über Vereine. Mit der Schule von Natural Horsemanship unter dem Patronat von HETS möchten wir neue Möglichkeiten und Akzente setzen.

Früher
Der Fokus der mittelalterlichen Reitschulen bis hin zur Abschaffung der Kavallerie hatte den Auftrag, sprich Zweck, kriegstüchtige Horses und Men zu „produzieren“.
Die Prinzipien basierten auf der ursprünglich klassischen Reitkunst, welche durch die Mechanisierung der neuen Zeit zum Teil sehr verwässert, wenn nicht sogar vergessen gegangen sind.


Heute
Heute sind Prinzipien und Zweck „das Thema“, wenn man über Horsemanship nachdenkt, vor allem, wenn es unter dem Aspekt „natural“ läuft.
Die Freizeitreiter decken heute statistisch ca. 80% der Pferdeindustrie ab. Davon ist der weibliche Anteil ebenfalls bei wahrscheinlich fast 80%. Erstaunlich, wie schnell sich das gewandelt hat aus einer fast ausschliesslichen Männerdomäne noch im letzten Jahrhundert. Heute findet man dieses „Männerphänomen“ nur noch in einigen Hofreitschulen oder staatlichen Reitinstituten.
Dafür sind heute maßgeblich die Frauen beteiligt, dass zB. Konzepte wie Natural Horsemanship Fuß fassen konnten.
Junge Mädchen fühlen sich emotional extrem zu Pferden hingezogen. Viele legen den Reitsport oder die Faszination dann kurz nach dem Schulabgang wieder ab. Spätestens jedoch nach der Berufs- oder Familienkarriere flammt dann plötzlich dieser immer in sich getragene Wunsch nach dem eigenen Pferd wieder auf.
Das Pferd wird zum „Ein und Alles“, obwohl es eigentlichen keinen wirklichen Zweck der Fortbewegung des Krieges oder der Arbeit mehr hat.
Viele sind von Pferden so angetan, weil es zu ihrer persönlichen Lebenstherapie gehört.
Einige rennen Marathons und fühlen sich gut dabei und können es ohne dies fast nicht aushalten. Andere klettern auf Berge oder besuchen fremde Länder.
Das Wellnessangebot für Körper, Geist und Seele in unserer „über“modernen Welt ist gross.

Viele entdecken heute das Pferd, weil es das „n“ von ppn verkörpert. N steht für natürlich.
PP für positiv und progressiv. Viele Menschen, welche angespannt in ihrem Beruf oder Geschäft engagiert sind, sind begeistert vom Approach durch Natural Horsemanship.

Wieso?
Es beinhaltet die natürliche Form von Konsequenz, Disziplin und Leadership, was sie oft in ihrer Tätigkeit ebenfalls praktizieren....müssen oder sollten.

Wieso eine Schule?
In meiner Tätigkeit als Skilehrer und Horsemanship-Instruktor habe ich erkannt, dass es wenige Menschen gibt, die intuitiv lernen.

Im Frühling 1995 organisierten Liz und ich zum ersten Mal eine Vorführung und einen Kurs für Pat Parelli in St. Moritz. Den folgenden Tag verbrachten wir auf den Skis und ich erklärte Pat das Lernsystem der Schweizer Skischulen und wie viel einfacher es ist, wenn Menschen, die nicht intuitiv oder koordinativ super begabt sind, am einfachsten Bewegungsabläufe lernen.

Interessanterweise unterrichten wir heute im Konzept von Natural Horsemanship, sowie in den Schweizer Ski- und Snowboardschulen in einem Levelprogramm.


Gemäss www.snowsports.ch
Die Farbe blau ist Level 1-2 und für die Beginner.
Rot ist für Fortgeschrittene, also Level 3 und 4.
Experten nennen wir die Fahrer im Level 5 und 6, welche die Farbe schwarz haben.
Diese Farben werden auch zur Bezeichnung der Pistenmarkierungen und demzufolge deren Schwierig-keitsgrade benutzt. Der Ski- oder Schneekindergarten hat die Farbe grün und ist für die ganz Kleinen vorgesehen.


Im Horsemanship unterscheiden wir die Level 1-3, welche vor allem das Menschentraining fördert. Level 4-7 ist Pferdetraining und Level 8-10 bezeichnen wir als Horsemanship in Kunstform.

Mit HETS, der Schule für NHMS, möchten wir 4 Säulen abdecken

1. Einsteiger / Newcomer
Bevor sich jemand ein Pferd aneignet oder sich mit dieser neuen und intensiven Freizeitbeschäftigung in der Praxis auseinandersetzt.
2. Jugendliche ab 12 Jahren
Gute Angewohnheiten im Umgang mit Pferden früh und rechtzeitig konditionieren nach dem Motto: Pferde müssen nicht gekickt werden, damit sie vorwärts gehen und sie sollten nicht an zwei Zügeln gezogen werden, um anzuhalten.

3. Die Freizeit Reiter
im Level 1 Basis und Level 2 festigen.

4. Die Profi Line
im Level 3 werde ein Horsman und erhalte Level 4 Kompetenz für Coaching von Mensch und Pferd.


Urs Heer
Former Parelli 4 Sterne Instruktor

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